Das Faszien-Distorsionsmodell (FDM) nach Stephen Typaldos beschreibt Schmerzen und Bewegungseinschränkungen als Folge klar definierter faszialer Distorsionen. Eine davon ist die Tektonische Fixation – eine mechanische Fixierung im Fasziensystem, die Bewegungen plötzlich stoppt.
In diesem Beitrag erfährst du, wie sich eine Tektonische Fixation anfühlt, woran wir sie eindeutig erkennen und wie sie gezielt behandelt wird – am Beispiel der Hüfte.
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Faszientherapie in Berlin mit der FDM Methode
Überblick über alle Distorsionen:
FDM – alle Distorsionen im Überblick
Eine Tektonische Fixation zeigt sich oft dadurch, dass sich ein Gelenk steif, fest oder wie „blockiert“ anfühlt – ohne klaren Schmerzpunkt. Bewegungen brechen abrupt ab, als würde im Inneren etwas die Bewegung stoppen.
Im Faszien-Distorsionsmodell nach Stephen Typaldos handelt es sich dabei nicht um eine klassische Verspannung, sondern um eine mechanische Fixation im Fasziensystem.
Wird diese Fixation gezielt gelöst, setzt die Bewegung meist sofort wieder frei ein und fühlt sich deutlich leichter und flüssiger an.
Viele Betroffene greifen intuitiv mit der ganzen Hand an das betroffene Gelenk, rütteln daran oder versuchen, die Bewegung mit Kraft „durchzudrücken“. Von außen ist oft kaum Schmerz auslösbar, während im Inneren ein klares Stop-Gefühl entsteht.
Dieses Muster ist typisch für eine Tektonische Fixation: Die Bewegung ist nicht schmerzhaft eingeschränkt, sondern mechanisch blockiert.
Wird die Fixation gelöst, verschwindet dieses Stop-Gefühl – der Bewegungsweg öffnet sich wieder und der Bewegungsradius nimmt spürbar zu.
Bleibt eine Tektonische Fixation bestehen, passt sich der Körper an die eingeschränkte Bewegung an. Der Bewegungsradius wird kleiner, Abläufe wirken zunehmend schwerfällig oder „abgehackt“.
Dabei treten häufig weitere Distorsionen auf – zum Beispiel punktuelle Schmerzen wie beim
Hernierten Triggerpunkt
oder ziehende Spannungen entlang eines
Triggerbands.
Wird die zugrunde liegende Fixation gezielt behandelt, verschwindet das innere Stop-Gefühl – und die Bewegung wird wieder frei, koordiniert und deutlich leichter.
Am Anfang jeder FDM Faszientherapie in Berlin steht das genaue Erfassen der Beschwerden. Entscheidend ist dabei nicht nur, wo sich die Hüfte blockiert anfühlt, sondern vor allem wann und wie die Bewegung stoppt.
Typischerweise zeigen sich Einschränkungen in bestimmten Bewegungsabläufen – etwa beim Drehen, Beugen oder Gehen. Auch scheinbar kleine Details im Bewegungsmuster geben oft klare Hinweise auf eine Tektonische Fixation.
Diese präzise Analyse bildet die Grundlage für eine gezielte und wirksame Behandlung.
Im Faszien-Distorsionsmodell nach Stephen Typaldos basiert die Diagnose auf klaren Kriterien. Eine zentrale Rolle spielt dabei die typische Körpersprache.
Viele Betroffene greifen mit der ganzen Hand an die Hüfte, rütteln daran oder versuchen, die Bewegung mit Kraft „durchzudrücken“. Gleichzeitig wird häufig ein klares Stop-Gefühl beschrieben – ohne einen eindeutig lokalisierbaren Schmerz.
Ergänzend wird die Beweglichkeit gezielt überprüft und analysiert, ob weitere Distorsionen wie
hernierte Triggerpunkte oder Triggerbänder beteiligt sind.
Erst das Zusammenspiel aus Körpersprache, subjektiver Beschreibung und Untersuchung ermöglicht eine klare Einordnung – und damit eine gezielte Behandlung.
Bei einer Tektonischen Fixation liegt keine klassische Verspannung vor, sondern eine mechanische Fixierung im Fasziensystem. Ziel der Behandlung ist es, diese Fixation gezielt zu lösen und das normale Bewegungsspiel wiederherzustellen.
Die Behandlung erfolgt über spezifische Techniken der FDM Typaldos Methode. Dabei wird das Gelenk kontrolliert bewegt und die blockierte Struktur gezielt mobilisiert.
Wird die Fixation gelöst, verschwindet das typische Stop-Gefühl oft unmittelbar. Die Bewegung wird wieder frei, stabil und deutlich leichter.
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten leider nicht. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten die Behandlung je nach Tarif ganz oder teilweise.
Die Tektonische Fixation beschreibt im Faszien-Distorsionsmodell eine mechanische Fixierung im Fasziensystem, die dazu führt, dass sich ein Gelenk plötzlich blockiert anfühlt und Bewegungen nicht mehr frei ausgeführt werden können.
Durch gezielte Techniken der FDM-Methode nach Stephen Typaldos wird diese Fixation gelöst und das natürliche Bewegungsspiel wiederhergestellt.
Typisch ist, dass sich die Beweglichkeit oft direkt während der Behandlung spürbar verbessert und das zuvor empfundene Stop-Gefühl verschwindet.
Bei anhaltenden Blockaden oder eingeschränkter Beweglichkeit kann eine gezielte FDM-Behandlung dabei helfen, die Ursache zu erkennen und die Bewegung wieder frei und kontrolliert auszuführen.
Das Faszien-Distorsions-Modell (FDM) nach Stephen Typaldos beschreibt sechs klar unterscheidbare Distorsionstypen, die sich in Schmerzempfinden, Bewegungsverhalten und Gewebefunktion unterscheiden.
Die Tektonische Fixation (TF) zeigt sich vor allem durch ein Gefühl von Blockade oder eingeschränkter Beweglichkeit im Gelenk. Gleichzeitig können weitere Distorsionen beteiligt sein oder ähnliche Beschwerden verursachen:
Eine Übersicht über alle Distorsionstypen und ihre Zusammenhänge findest du hier:
FDM nach Typaldos im Überblick
Herzliche Grüße
Patrick Wentzel
Heilpraktiker & FDM-Therapeut für Faszien-Distorsionen in Berlin
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