Ein hernierter Triggerpunkt beschreibt im FDM eine kleine Vorwölbung von Gewebe, das durch eine Faszienschicht nach außen gedrückt wird – vergleichbar mit einem Mini-Bruch. Typisch ist ein klar lokalisierbarer, dumpfer Schmerz, der sich durch gezielten Fingerdruck sofort verstärkt. Häufig liegt der Punkt am Nacken, Rumpf, Bauch oder Rücken, seltener an Armen oder Beinen. Viele Betroffene zeigen instinktiv mit dem Finger exakt auf die Stelle, reiben oder drücken sie immer wieder und vermeiden bestimmte Bewegungen, wodurch Schonhaltungen und zusätzliche Verspannungen entstehen können. HTP´s gehen of mit Triggerbändern einher.
Mehr Infos im Beitrag zum FDM Triggerband.
Vom präzisen Auffinden des Schmerzpunkts über die gezielte Reposition bis zum funktionellen Nachtest – so läuft die HTP-Behandlung Schritt für Schritt.
Zu Beginn der FDM-Faszientherapie steht das präzise Erfassen der Nackenschmerzen des Patienten. Der Therapeut untersucht, wann und unter welchen Umständen die Beschwerden auftreten, welche Bewegungen den Schmerz verstärken und ob bereits frühere Behandlungen stattgefunden haben. Diese strukturierte Anamnese schafft die Grundlage, um den hernierten Triggerpunkt (HTP) als Ursache der Beschwerden zu identifizieren und andere Distorsionen gezielt auszuschließen.
In der diagnostischen Untersuchung zeigt der Patient häufig eine typische Schmerzgestik, indem er mit mehreren Fingern eine schmerzhafte Stelle im Nackenbereich – meist über dem Trapezmuskel – massiert oder knetet. Der FDM-Therapeut überprüft anschließend durch gezielte Bewegungstests, wie stark die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Ziel ist die klare Diagnose, um zu wissen, wie behandelt werden muss.
Der Therapeut lokalisiert den exakt schmerzhaften hernierten Triggerpunkt, eine kleine Gewebsvorwölbung innerhalb der Faszienschicht, und übt mit der Daumenbeere gezielten Druck aus, bis der Patient ein klares Stopp-Signal gibt. Durch diesen präzisen Druck wird die vorgewölbte Faszienschicht reponiert und die lokale Spannung gelöst. Nach wenigen Minuten erfolgt ein Funktionstest, um die unmittelbare Verbesserung von Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zu überprüfen.
Ein hernierter Triggerpunkt ist eine kleine Gewebevorwölbung durch die Faszie mit klar lokalisierbarem, druckverstärkbarem Schmerz.
Typische Hinweise sind die Fingerzeige-Geste, punktuelles „Kneten“ der Stelle und häufige Lokalisation am Rumpf oder Rücken.
In der FDM-Diagnostik wird der Punkt über Palpation und Funktionstests eindeutig vom myofaszialen Triggerpunkt abgegrenzt.
Die Behandlung zielt auf Reposition: kurzer, gerichteter Druck bringt das Gewebe zurück und schließt die Faszienöffnung.
Erwarteter Effekt: schnelle Druckentlastung, bessere Gleitfähigkeit und spürbar freiere Bewegung im Alltag.
Herzliche Grüße
Patrick Wenzel
Heilpraktiker & Liebscher & Bracht Therapeut in Berlin
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Patrick Wentzel | Heilpraktiker
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